Unsere Gemeinde -Unsere Demokratie

Ein Appell unseres Vereins an alle Wahlberechtigten

Bei der Kommunalwahl am 13. September, geht es nicht um „die da oben“, nicht um Berlin. Es geht um uns, um die Gemeinde Bad Essen mit ihren 17 Ortschaften.

Es geht um Kita-Plätze, Schulen, Ärzte und Apotheken, Vereine, Baugebiete, Unternehmen und Arbeitsplätze, um Kirche und Kultur –
Ja, es geht um uns, und darum, wie es in den nächsten Jahren aussehen soll.

Bad Essen ist lebendig — und es ist lebens- und liebenswert.
Menschen verschiedener Herkunft, Lebensweise und Religion leben hier friedlich miteinander, gehen zur Schule, lernen ein Handwerk oder studieren, gründen Unternehmen, pflegen Alte und Kranke, arbeiten als Ärzte und Ärztinnen und kümmern sich um unsere Kleinsten in der Kita.
Sie gehen in Moscheen, Kirchen oder Gebetshäuser – ein jeder nach seiner Art, seiner Herkunft und seiner Kultur.

Bad Essen hat kaum Leerstand bei Geschäften, anders als viele Städte und Gemeinden. Familien ziehen hierher, bauen oder mieten, genießen die Kultur- und Freizeitangebote und das breite Spektrum des Einzelhandels und der Gastronomie.

Das ist das Ergebnis erfolgreicher Arbeit der Orts- und Gemeinderäte in den letzten Jahrzehnten.

Diese, Ihre, Orts- und Gemeinderäte stehen jetzt zur Wahl.
Und Sie haben die Wahl!
Ihre Stimme zählt.

Wählen Sie Ihre Kandidaten, Ihre Ansprechpartner. Wählen Sie
die, die Sie kennen, von denen Sie wissen, dass sie für Respekt und ein gutes Miteinander eintreten.

Demokratie braucht Haltung.
Menschenrechte brauchen Empathie.
Sie gelten unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Lebensweise.

Das wird in Bad Essen gelebt.
Seit Jahrzehnten.
Das Wort „kulturfremd“ ist hier ein Fremdwort – und das soll es auch in Zukunft bleiben.

Nutzen Sie Ihre Stimme – Gehen Sie zur Wahl am 13.September!

Für unsere Gemeinde.
Für unseren Zusammenhalt.
Für Demokratie.


Jede Stimme zählt.


OK! Bad Essen e.V. Der Vorstand


Wir haben zu diesem Thema einen Flyer mit dem Text auch in russischer Sprache erstellt, der hier heruntergeladen werden kann

OK! Bad Essen war dabei: Gymnasium Bad Essen im Politikdialog

Politik im direkten Dialog – ein starkes Format am Gymnasium Bad Essen

Wie lässt sich politisches Interesse fördern und wie können insbesondere junge Menschen stärker in den demokratischen Dialog einbezogen werden? Das Gymnasium Bad Essen hat dazu am 27. August ein interessantes Beispiel geliefert.

Im Vorfeld der Landratswahl am 13. September stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten Anna Kebschull, Thomas Spieker, Alexander Bartz, Jörg Dilge, Prof. Dr. Thorsten Koch und Erik Frerker den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt standen mit Schule und Beteiligung, Mobilität sowie Gesundheit drei Themenbereiche, die für junge Menschen ebenso wie für die weitere Entwicklung des Landkreises von Bedeutung sind.

Besonders gelungen war aus unserer Sicht, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur Zuhörer waren. Die Politik-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums hatte die Themen vorbereitet und führte unter Begleitung ihres Lehrers Herrn Wolking selbst durch die Diskussion. So entstand ein Format, bei dem Politik unmittelbar erlebt und unterschiedliche politische Positionen miteinander verglichen werden konnten.

OK! Bad Essen begrüßt solche Formen des direkten Austauschs ausdrücklich. Als Verein möchten wir dazu beitragen, gesellschaftlichen Zusammenhalt, politisches Bewusstsein und demokratische Beteiligung in unserer Gemeinde zu stärken. Dazu gehört auch, unterschiedliche Positionen kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gerade jungen Menschen Möglichkeiten zur Beteiligung zu eröffnen.

Das Politikforum des Gymnasiums zeigt, dass hierfür nicht immer große oder komplizierte Veranstaltungsformate notwendig sind. Entscheidend ist, Menschen zusammenzubringen, Fragen zuzulassen und Raum für unterschiedliche Sichtweisen zu schaffen.

Daran könnte aus unserer Sicht auch über die Landratswahl hinaus angeknüpft werden. Bei zukünftigen Bürgerdialogen in Bad Essen wäre ein Austausch oder eine Zusammenarbeit zwischen OK! Bad Essen und der Politik-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums eine interessante Möglichkeit. Jugendliche könnten eigene Themen und Fragestellungen einbringen und damit zugleich eine Perspektive vertreten, die in klassischen politischen Veranstaltungen nicht immer ausreichend zu Wort kommt.

Denn demokratischer Dialog lebt nicht nur davon, miteinander zu reden – sondern auch davon, wer die Fragen stellt und wer sich an der Diskussion beteiligt. Das Politikforum am Gymnasium Bad Essen hat dafür einen guten Impuls gegeben.

Der Vorstand im OK! Verein
stellv. Daniel Reitel