Gelungene Integration: Neustart in Bohmter Familienunternehmen – Necumer


Liebe Mitglieder und Interessierte im OK! Verein,

in einer Pressemitteilung der WIGOS Wirtschaftsförderung Osnabrücker Land ist folgender Artikel publiziert worden. Es zeigt sich, dass immer wieder Beispiele einer gelungenen Integration zu finden sind. Dafür bedarf es natürlich Aufbauunterstützung, Sprache und Förderung, aber in diesem Fall hat es sich gelohnt.

Familienunternehmen Necumer – gelungene Integration

https://www.wigos.de/news/2215-integration-durch-arbeit-bei-der-bohmter-firma-necumer



Die WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück. Sie unterstützt Unternehmen, Existenzgründungen und Kommunen dabei, den Wirtschaftsstandort Osnabrücker Land nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Zu ihren zentralen Zielen gehören die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen sowie die Förderung von Investitionen, Digitalisierung, Technologie- und Wissenstransfer und nachhaltigem Wirtschaften.

Wir wünschen allen Schulgängern einen guten Neustart und allen OK!-Interessierten eine schöne Woche.

Der Vorstand im OK! Verein
stellv. Daniel Reitel

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OK! Bad Essen und CDU im konstruktiven Austausch

Wie kann der Zusammenhalt in der Gemeinde Bad Essen gestärkt werden? ­
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­­Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung entstand die Idee, dass sich OK! Bad Essen im Vorfeld der Kommunalwahl im September stärker in den gesellschaftlichen Dialog einbringt. Diskutiert wurden unter anderem Formate wie Bürgerdialoge, Informationsveranstaltungen zur Stärkung des Demokratieverständnisses sowie Einladungen von Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik und weiterer gesellschaftlicher Akteure. Die Frage ist: Wie können Zusammenhalt, Offenheit und bürgerschaftliches Engagement in Bad Essen auch künftig gestärkt werden? Wo liegen die Schwerpunkte der einzelnen Parteien für die Wahl in der Gemeinde?
 
Mit dieser Fragestellung trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von OK! Bad Essen e.V. und der CDU Bad Essen zu einem offenen Gedankenaustausch.
 
OK! Bad Essen stellte sich mit seiner 10-jährigen Historie als Verein für Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein demokratisches Miteinander vor. Es wurde erläutert, dass bereits bei der Gründung verschiedene Leitgedanken einer offenen Kommune in der Satzung verankert wurden. Neben der damals akuten Unterstützung von Migrantinnen und Migranten gehörten dazu die Koordination ehrenamtlichen Engagements der Flüchtlingshilfe sowie die Förderung politischen Bewusstseins und gesellschaftlicher Verantwortung. Ziel des Vereins ist es, unterschiedliche Positionen in Politik und Gesellschaft kennenzulernen, darüber zu informieren und den demokratischen Diskurs zu fördern.
 
Nach Darstellung der CDU-Vertreterinnen und -Vertreter sei ihnen für Bad Essen eine lebenswerte und offene Gemeinde wichtig, die es weiterzuentwickeln gelte. Zentrale Ziele lägen somit in den folgenden vier Bausteinen:

– die Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in allen Ortsteilen,

– ein bürgernahes Rathaus, das digitale Angebote und den persönlichen Kontakt sinnvoll miteinander verbindet,

– die Stärkung des Ehrenamts, beispielsweise der Feuerwehren, Vereine aus der Region und Dankbarkeit für Menschen, die sich für das Gemeinwohl engagieren, sowie

– die Bewahrung und Weiterentwicklung des Ortscharakters, damit Traditionen, Gemeinschaft und die Identität der einzelnen Ortsteile auch künftig erhalten bleiben. 

Herausgestellt wurde, dass sich die Themen der CDU auf alle Ortsteile bezögen, also auch Stimmen aus unterschiedlicher gesellschaftlicher Ausrichtung gehört werden wsollten. So seien die aufgestellten Kandidaten und Kandidatinnen der CDU nicht nur im Kerngebiet von Bad Essen beheimatet, sondern repräsentierten unterschiedliche, historisch gewachsene Lebens- und Wertvorstellungen. Dies biete die Chance, dass sich Bürgerinnen und Bürger in ihren jeweiligen Ortsteilen stärker vertreten fühlten – gerade in einer Zeit, in der viele Menschen aufgrund der welt-, wirtschafts- und bundespolitischen Entwicklungen Verunsicherung empfänden.
 
Im Mittelpunkt standen zusammengefasst Themen wie die Bedeutung des Ehrenamts, der persönliche Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, die Entwicklung der Ortsteile sowie der Wunsch, den Zusammenhalt in der Gemeinde weiter zu stärken.
 
Einigkeit bestand darüber, dass eine starke Kommune vom Engagement vieler Menschen lebt, und dass gegenseitiges Zuhören eine wichtige Grundlage für Vertrauen ist. Es wurde deutlich gemacht, dass Bad Essen insgesamt gut aufgestellt sei. Gleichzeitig gebe es – wie in jeder lebendigen Gemeinde – unterschiedliche Sichtweisen und Einzelinteressen. Die Herausforderung bestehe darin, diese verschiedenen Perspektiven aufzunehmen und daraus eine zukunftsfähige Kommunalpolitik zu entwickeln, die möglichst viele Menschen mitnimmt.
 
Beide Seiten bewerteten den Austausch als konstruktiv und waren sich einig, dass der kontinuierliche Dialog ein wichtiger Baustein für ein starkes, tolerantes, offenes und zukunftsweisendes Bad Essen sei.
 
Was sind Eure Gedanken zu den Themen für und um Bad Essen? Gerne hören wir Ihre und Eure Meinungen und nehmen diese für weitere Gespräche mit anderen Parteien auf.
meldet Euch gerne unter kontakt@ok-be.de
 
 
Der Vorstand im OK! Verein

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Aktuelle Hilfeangebote von OK! Bad Essen

OK! Bad Essen bietet derzeit (Stand 02.03.2023) folgende Kurse und Treffen an:

Deutschkurse

(Anfragen bitte an kontakt@ok-be.de)

 

Ukraine-Treff (offen für alle)

20220428_104023 (002)
Offenes Treffen für alle Themen jeweils samstags 10-12 Uhr
im Gemeindehaus der Kath. Kirche in Bad Essen.

Reparaturtreff (für Fahrräder)

Dienstags und Donnerstags 16 Uhr im TRIO Bad Essen, Schulallee 2

(Anfragen bitte an kontakt@ok-be.de)

Kleiderspenden

können bei Tabita Bad Essen abgegeben werden:
Kontakt über www.freundeskreis-tabita.jimdofree.com

Kontakte zu Arbeitssuche, Traumabewältigung, Persönliche Themen

Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter kontakt@ok-be.de
Dieses Angebot erfolgt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur, Rundherum e.V., Willkommensbüro Gemeinde Bad Essen und weiteren Vereinen und Organisationen.

Wohnungsunterstützung

Bitte nehmen Sie Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitern der Gemeinde Bad Essen auf:
Herr Imbrock, Tel. 05472 401-505
Herr Holsing, Tel. 05472 401-500

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Spendenaufruf für ein wenig Wärme

Ukrainische Familien, besonders Kinder, Frauen, Alte und Kranke brauchen dringend Ihre Unterstützung
Der Dezember hat bereits zweistellige Minusgrade gebracht. Millionen Menschen sind ohne Strom, ohne Wasser und ohne Heizung – bei Frost, Schnee, ständigem Luftalarm und flächendeckendem Bombardement. Mit Generatoren, Feldbetten, Schlafsäcken und Gaskochern, die von dem Geld, das wir mit Ihrer Hilfe spenden, gekauft werden, wollen wir einen kleinen Beitrag leisten.
Wir – der OK! Verein aus Bad Essen mit 130 Mitgliedern für die Hilfe geflüchteter Menschen – arbeiten zusammen mit dem Verein UVN e.v. ( Ukrainischer Verein in Niedersachsen) aus Hannover. Dieser in 2015 gegründete ukrainische Förderverein hat enge Beziehungen zu Unterstützern vor Ort in Charkiw, Tschernihiw, Mykolajiw, Dnipro und weiteren Städten.

Lindern Sie die Not ein wenig! Spenden Sie mit dem Kennwort „Ukrainehilfe“ an
Spendenkonto

OK! Bad Essen e.V.
Sparkasse Osnabrück (NOLADE22XXX)
IBAN DE21 265 501 05 155 166 5357

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Weihnachtsfest des OK! Bad Essen

Am Samstag 17. Dezember 2022 hat im Gemeindehaus der ev.-luth. St. Nikolai-Kirchengemeinde in Bad Essen das Weihnachtsfest des OK! Bad Essen stattgefunden. Mit etwa 50 TeilnehmerInnen, vielen Kindern und HelferInnen war der Nachmittag eine schöne Gelegenheit, sich auszutauschen und bei Kuchen, Gebäck und herzhaften Speisen zusammenzukommen. Weihnachtslieder in der Gruppe sowie eine Vorführung Ukrainischer Weihnachtslieder haben einen schönen Rahmen gebildet. Die Stimmung war gut, die Augen der Kinder leuchteten bei den Süßigkeiten, die mit dabei waren.

Danke an alle Helfenden für die Vorbereitung und mitgebrachtes Essen. Frohe Weihnachten!

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Fahrrad-Reparaturtreff: Absprachen per WhatsApp

Der Reparaturtreff für Fahrräder findet auf Anfrage und/oder bei Bedarf statt. Die Terminabsprache zum Fahrrad-Reparaturtreff wird im Rahmen der WhatsApp-Chatgruppe abgesprochen.

Im Reparaturtreff können auch Fahrräder als Spende für die Nutzung durch Geflüchtete abgegeben werden.

Noch nicht Mitglied in der WhatsApp-Chatgruppe? Schau hier nach!

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Newsletter und WhatsApp-Gruppe

OK! Bad Essen gestaltet bei aktuellen Anlässen einen Newsletter, der per E-Mail versandt wird. Wenn Du den Newsletter noch nicht erhälst, kannst Du ihn per E-Mail bestellen: kontakt@ok-be.de

Weiterhin bieten wir eine WhatsApp-Chatgruppe an, an der sowohl Vereinmitglieder und Geflüchtete, aber auch interessierte Bürger*innen teilnehmen können. Auch hier bitten wir um eine Mail mit Nennung von Name und Mobilnummer an diese Mailadresse: kontakt@ok-be.de.

Wir freuen uns auf Deine Nachricht!

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Netzwerktreffen von Ukraine-HelferInnen

Liebe Mitglieder und Interessenten,

laut letzter Information müssten etwa 60-100 UkrainerInnen bereits in unserer Region sein. Da sie anders als 2015/2016 ohne zentrale Landeszuteilungen überwiegend privat untergekommen sind (danke an alle, die das ermöglichen), hören wir von vielen fehlenden Informationen zur

Anmeldung im Bürgerbüro, zu Wohnungsmöglichkeiten,
Austausch untereinander, Anmeldungen zu den Schulen und viele Themen mehr. 

Wir wollen mit Euch ins Gespräch kommen am

Montag, 21.3.2022 um 19 Uhr per Zoom-Meeting
(Video-Konferenz).

Wenn Ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei kontakt@ok-be.de. Dann bekommt Ihr einen Link und weitere Informationen zugeschickt.
Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen und Fragen und haben natürlich auch die dringende Frage an Euch, wo und wie Ihr Hilfe braucht und wie wir unterstützen können?

OK! Bad Essen Vorsitz
Daniel Reitel

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„Empathie ist eine Ressource…. Mit der richtigen Organisation kann sie Berge versetzen!“

(Gerald Knaus, Migrationsforscher, Interview, NOZ, 15.03.2022)
Erstmals seit fast 80 Jahren tobt in Europa wieder ein Krieg. Was viele Menschen sich nicht vorstellen konnten, ist Realität. Putin hat uns am 24. Februar gezeigt, wie angreifbar wir sind. Deutschland, Europa, die ganze westliche Welt.  Mit seinem Angriffskrieg, der bewusst zivile Ziele avisiert und sogar vor einer Entbindungsstation nicht Halt macht, stellt er das ukrainische Volk vor die Frage von Freiheit oder Sklaverei, Demokratie oder Diktatur, von Leben oder Tod. Uns, die westliche Volksgemeinschaft, fordert er heraus, zu zeigen, was uns Demokratie und Freiheit wert sind und welchen Preis wir zu zahlen bereit sein werden.

Der Migrationsforscher Gerald Knaus rechnet mit der größten Flüchtlingswelle seit dem zweiten Weltkrieg. 3 Millionen Flüchtlinge verließen ihr Land in nur drei Wochen. Davon mehr als 700.000 Kinder. Über 1,8 Millionen nahm das Nachbarland Polen auf. Allein die Stadt Warschau zählt zur Zeit  300.000– doppelt so viele wie ganz Deutschland bisher aufgenommen hat. Es kommen fast ausnahmslos Frauen und Kinder. Die Männer, Väter, Söhne bleiben dort und kämpfen. Aber auch viele Frauen kämpfen mit. An allen Fronten. Für die Flüchtenden,- die Frauen, Mütter, Kinder-,  kommt zu dem Trauma von Krieg und Zerstörung noch die ständige Angst um das Leben derer hinzu, die sie an der Front zurückließen. Und die Trauer um den Verlust, wenn sie getötet wurden.

Putins grausamer und völkerrechtswidriger Angriff geht uns alle an.

Er berührt uns auf unterschiedliche Weise. Die einen lähmt er vor Angst, andere sorgen sich wegen der teuren Folgen der Sanktionen um ihre Existenz, alle fühlen die Ohnmacht angesichts von so viel Gewalt und Leid. Doch aus dieser Ohnmacht entsteht eine überwältigende Kraft. Die Kraft, zu helfen. Durch Spenden, Solidaritätsbeweise bei Demonstrationen, Aufnahme und Unterstützung von Geflüchteten. Durch die Erfahrungen der Jahre 2015/2016 ist Deutschland gut auf die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet. Eine große Erleichterung stellt die von der EU erlassene „Massenmigrations-Richtline“ dar, die besagt, dass Einreisende bis zu drei Jahre bleiben können, kein Asyl beantragen müssen und direkt arbeiten dürfen. Das erspart den Helfenden und den Geflüchteten die zermürbenden Behördengänge, die einen Großteil der Arbeit in den 2016er Jahren ausmachten.

Auch Bad Essen hat 2015/2016 wertvolle Erfahrungen gesammelt, die heute, angesichts der sich stellenden Herausforderungen eingesetzt werden können. Der Verein OK! Bad Essen e.V, im November 2015 im Zuge des Flüchtlingszustroms aus Syrien gegründet, war von Anfang an ein wichtiger Partner der Kommune. Über 120 Mitglieder hat der Verein, viele Patenschaften wurde 2015/2016 übernommen und bestehen noch heute. Die enge Zusammenarbeit mit Kommune und Landkreis hat sich damals bewährt. Ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement haben sich ergänzt und gegenseitig unterstützt – so auch heute, hier und jetzt.

„Der Verein OK! Bad Essen will eine Art Verbindungsstelle zwischen Haupt – und Ehrenamt sein, zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft“, betont Daniel Reitel, Vorsitzender des Vereins. Die Herausforderungen seien riesig. „Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und der will gut vorbereitet sein!“ Melden Sie sich bei Interesse zur Mitarbeit, wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können oder Ihre Erfahrung mitbringen gerne bei kontakt@ok-be.de.

OK! Offene Kommune Bad Essen hilft!

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